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Earth Hour 2010

Fischstäbchen mit Pommes

und dick Ketchup und Remouladensoße! Sehr zu empfehlen bei Kummer. Und gleich geht’s dann mit der Lieblingsschwester in die Stadt. Bücher kaufen! Das hilft.

Ehrlich.

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Atmen unter Wasser

… oder so.

So vieles ist passiert. In so kurzer Zeit. Neues, Großartiges, Schönes, aber auch Dummes und so manche Sachen, auf die ich gut und gerne verzichten hätte können. Alles in Allem ging es aber voran. In Riesenschritten.

Es ist jetzt ein Jahr her. Ich hab jetzt endlich dein Bild in meiner neuen Wohnung aufgehängt. Ich hab jetzt eine richtig spießige Familiengalerie an der Wand – und finde es toll. Und mitten drin ist ein Bild von mir. Ganz klein. Das Foto auf dem ich vielleicht 4 Jahre alt bin, zwei geflochtene Zöpfe habe und ein bisschen aussehe, wie ein Indianer. Und ich grinse auf dem Foto.

Gestern abend habe ich einen deiner “vererbten” Weine aufgemacht. Weil gestern einer der Tage war, auf die ich hätte verzichten können. 1990er Thörnicher Ritsch Riesling – Auslese trocken. Hatte den Silbernen Preis 1992 der DLG bekommen. Der Korken ist natürlich abgebrochen… Es hat mehr nach Champagner ausgesehen und geschmeckt, aber es hat irgendwie gut getan. Trotzdem sehe ich heute aus wie ein “frisch geficktes Eichhörnchen”, wie du das so gerne ausgedrückt hast. Und das nach nur einem Glas.

Ich vermisse dich immernoch sehr – wie alle anderen auch natürlich. Aber weißt du… etwas Gutes (Du verzeihst mir den Ausdruck; aber nachdem du da “oben” ja alles mitbekommst, weißt du, was ich meine): Wir sind uns alle viel näher gekommen. Besonders ich – wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Daran ist wohl auch jemand anderes schuld – irgendwie. Aber das weiß er noch nichtmal. Und besonders seit gestern.

Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ein wenig Reden gut tun könnte. Mit Ma in diesem Fall. Gestern abend. Dinge wieder logisch sehen. Besonders jetzt. Dankeschön, Mama, dass du meinem Geheulte zugehört hast (bin ich wirklich 33 Jahre alt?). Danke an Papa, der mit Sicherheit im Hintergrund war und dafür, dass du mich ständig fragst, ob ich etwas oder Hilfe brauche. Und wo wir schon dabei sind: Danke, Katja, für du weißt schon was :-)

Dankeschön Michael, für eine großartige Zeit in LA, und dass du mir gezeigt hast, wie toll die USA sind. Auch wenn es den Anschein hatte, dass meine Vergleiche von allem mit Deutschland reine Nörgelei war. Es war einfach alles so neu und so anders und ganz einfach überwältigend. Schade, dass ich das Land nicht so kennenlernen konnte, wie ich es vor hatte. Aber dafür werde ich jetzt öfter Mal einen Flug über den Atlantik wagen, und Europa mal Europa sein lassen. Auch wenn die Einreisebestimmungen einer Hexenjagd gleicht. Aber es gibt doch noch so unglaublich viel zu sehen… Und mein Chef schuldet mir immernoch ein “breakfast in America”. Carmen's 1st Denny's Breakfast (114)

Am Montag die OP. Es wäre schön gewesen, dich da zu haben. Im Moment weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich davon halten soll – es ist mir derzeit auch irgendwie ein bisschen egal. Manche Dinge werden so unglaublich nebensächlich und unwichtig, wenn man genau darüber nachdenkt.

2009 war – abgesehen von ein paar Ausnahmen – kein tolles Jahr. Aber ich habe mir vorgenommen, mich nicht mehr verrückt zu machen (oder lassen). Ich werde die Dinge (wieder) so in Angriff nehmen, wie sie mir logisch erscheinen. Und ich hab mir viel vorgenommen für das Jahr 2010…

Back from LA

…and I wanna go back…

Toll war es. Großartig. Umwerfend. Spannend. Überwältigend. Super.
LA2

LA1

LA3

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Man sollte ja denken, dass in den letzten Monaten nichts los war. Dem war aber nicht so. Jobsuche, Wohnungssuche, jede Menge Auseinandersetzungen (positive wie negative), Kurzbesuch in der Heimat (irgendwie hat mir das Bett unterm Dach gefehlt, wo ich abends frierend einschlief und morgens mit einer Pfütze im Bauchnabel wach wurde), Gesundheitsprobleme (wie überraschend, haha), Diskussionen mit manch einem, der es einfach nicht wert war (weiß ich jetzt dann auch, dankeschön), neue Menschen kennen und schätzen gelernt, und außerdem hab ich trotz allem unheimlich viel gelacht.

Und weil jetzt ca. 60 % all dieser Dinge geregelt sind, kann ich auch wieder schreiben.

Denke ich.

  • Moody?!

    My Unkymood Punkymood (Unkymoods)
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