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Eigentlich

Lange habe ich nichts geschrieben – abgesehen vom Posten eines Videos. Eigentlich wollte ich von meinem (Tauch-)Urlaub an der Ostsee berichten – inklusive meines Unfalls mit den Inlineskates, die den Tauchurlaub zu einem Fahrradurlaub gemacht haben. Ich wollte ganz viele Bilder posten.

Ich wollte von meinem Umzug berichten. Nach knapp 9 Jahren wieder alleine wohnen.

Ich wollte von meinem Kurzurlaub im Oktober in Istanbul berichten. Vom Hotel auf der asiatischen Seite (jawohl – Carmen war jetzt auch mal in Asien!) und wie ich mir dort die Augen habe lasern lassen – ich brauche jetzt nach 22 Jahren endlich weder Kontaktlinsen noch Brille. Und von der Stadt wollte ich auch berichten, dass ich mich eigentlich immer geweigert hatte, in der Türkei Urlaub zu machen, aber Istanbul ist eine der großartigsten Städte, die ich je besucht habe (kann Aachen natürlich nicht schlagen ;-) )

Ich wollte von meinen diversen Arztbesuchen berichten, die mich auf Trab gehalten haben in den letzten Wochen (Note to myself: Nicht alles auf Umzugsstress & Co. schieben, es könnte tatsächlich was ernstes sein).

Ich wollte von meinen unzähligen Telefonaten mit Air France telefonieren, bei dem Versuch ein Ticket nach Los Angeles zu buchen (Carmen goes to LA – in december – YEAH!).

Aber irgendwie fehlt mir die Energie, die Zeit, die Lust und auch die Inspiration.

Aber wenn ich dann aus LA zurück bin, werde ich sicherlich berichten. Or not…

In der Zwischenzeit weiter mit einem Video (soooooooo cuuuuuuuuuuuute, gonna spend the rest of the day AAAAWWWWWing):

Because it fits

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Neckar oder “Wie ich das große Unwetter verpasste”

Und wieder war eBad Wimpfenin Jahr rum. Somit hatten wir gestern unseren jährlichen Betriebsausflug. Auf dem Neckar. In Kanadiern (nicht den Leuten aus Kanada, ich meine die Boote). Von Jagstfeld bei Bad Friedrichshall bis nach Neckarelsz (einschließlich Schleuse in Gundelsheim). 20 km hätten es werden sollen. 14.7 km waren es aber dann nur, weil manche Kollegen doch weniger Kondition hatten als ich erwartet hätte. Und das sage ich – als Nicht-Mehr-Sportler und Raucher und Trinker. Also blieben wir nach der Mittagspause in Haßmersheim (wenn man das wirklich so schreibt, wen interessiert schon der Name des Dorfes) im Tipi-Camp des Veranstalters. Sprung in den Neckar (der gar nicht so dreckig ist wie er aussieht, aber scheiße schmeckt) mit Klamotten, um den Kollegen eine Freude zu machen (meine Hose wurde durchsichtig, das hatte ich vorher nicht bedacht). Wenigstens waren keine Fotokameras anwesend als ich dann anschließend, meine Brüste (sprich BH) auswringen musste, weil der sich natürlich vollgesogen hatte. Dankenswerterweise habe ich dann von Chef G. ein Shirt bekommen, damit meine Sachen wenigstens trocknen konnten. Eine Runde Badminton gespielt, dabei in die Brombeerbüsche geschmissen… so sieht Einsatz aus, meine Herren Mittagspausen-Badminton-Spieler… Kurzfristig haben wir uns dann für ein anderes Restaurant entschieden, da das vorgesehene (ist auf dem Mist von Chef F. gewachsen, mich trifft diesmal keine Schuld) einen Koch hatte, der jedes Klischee eines dreckigen Kochs bei Weitem übertraf.

Und während wir so unseren Tag verbrachten, habe ich überhaupt nichts von dem Chaos mitbekommen, das 45 km weiter zu Hause stattgefunden hat: Unwetter, Überschwemmungen, ein toter Feuerwehrmann bei uns im Dorf, den der Blitz erwischt hat, während er einen Keller auspumpte, gesperrte Straßen, schwimmende Autos, unterspülte Straßen, eingebrochene Dächer, die den Regenmassen nicht stand halten konnten. Fragt sich, was interessanter gewesen wäre…

Ach ja… eine Zecke hab ich mir natürlich auch eingefangen, jetzt wo meine Schutzimpfung gerade abgelaufen ist – war klar. Aber ich hab sie getötet! Keiner beißt mir in den Oberschenkel ohne die Konsequenzen tragen zu müssen.

Das Foto hab ich übrigens vom Wasser aus aufgenommen und zeigt die Sicht auf Bad Wimpfen vom Neckar aus.

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74

Heute wärst Du 74 Jahre alt geworden. Und ich hätte Dich angerufen und Dir alles Gute gewünscht. Wir hätten ein wenig am Telefon rumgeblödelt, uns über die blöden Ärzte aufgeregt und lustig gemacht. Wir hätten uns darüber unterhalten, welche Kräuterchen und Tees Du entdeckt hast, die gegen alles mögliche gut sein sollen. Du hättest das Gespräch wie immer kurz gehalten, weil Du nie wirklich verstanden hast, was eine Telefon-Flatrate ist und mich abgewürgt.

So oft kommt mir der Gedanke, dass ich eigentlich ja mal kurz nach Aachen fahren könnte. Und dann fällt mir ein, dass ich Dich nicht einfach so anrufen kann, um Dir Bescheid zu geben, dass ein Bett auf dem Dachboden überzogen werden muss.

Heute werde ich eine Kerze für Dich anzünden. Eine weiße natürlich, weil die “nicht so sehr rußt”, um somit die dunklen Ecken in der Zimmerwand zu vermeiden. Und ich werde ganz doll an Dich denken.

Ich vermisse Dich ganz schrecklich…

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Arschlochtag

Vielleicht ist es das Wetter.

Vielleicht auch diese Diven Mitmenschen (weiblich), die offensichtlich nicht mit den Wechseljahren klar kommen (nicht meinen).

Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach keine Wohnung finde, die nicht vollkommen überteuert ist, der Schimmel nur so in den Wänden gezüchtet wird, oder die über einen Makler läuft, der schlappe 2,38 % Provision haben will.

Vielleicht liegts daran, dass ich bald Urlaub habe, aber überhaupt keine Urlaubsstimmung aufkommen will.

Vielleicht liegts daran, dass ich gerade noch so in meinen Tauchanzug passe (trotz einer täglichen Kalorienzufuhr von unter 1.500).

Vielleicht liegt es an den Hormonen, wie mir heute jemand unterstellte (was ich bestreite, meine Hormone sind in Ordnung und nicht mehr oder weniger durcheinander als sonst immer).

Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht ausgelastet bin (in jeglicher Beziehung).

ABER: HEUTE IST EIN

A R S C H  L O C H T A G!

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  • Moody?!

    My Unkymood Punkymood (Unkymoods)
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