Manchen Menschen vertraut man auf Anhieb, manchen nach langer Zeit, manchen nie – auch wenn sie sich noch so viel Mühe geben.
Mit 3 oder 4 Jahren bin ich meistens vom Kindergarten abgeholt worden. Das war damals noch in Aachen. Manchmal aber musste ich mit dem Bus fahren. Kein normaler Linienbus… der SchulKindergartenbus. Ich weiß heute noch, wie groß meine Angst war, irgendwo anzukommen, wo ich gar nicht hin wollte. Also stieg ich in der Lessingstraße immer vorne beim Fahrer ein und sagte ihm ganz deutlich “Rosengarten 25″. Das war nicht der Name der Haltestelle, an der ich aussteigen musste. Es war meine Adresse. Ich wollte sicher gehen, dass ich auch wirklich dort ankam und nirgendwo anders. Er hat mich immer ignoriert. Und ich habe jedes Mal Todesängste ausgestanden, ich könnte im falschen Bus sitzen (trotz der anderen Kinder um mich rum, die immer einen Heidenspaß hatten).
Natürlich ging nie etwas schief, aber woher sollte ich das wissen, wo der Fahrer mich permanent ignorierte und in mir somit auch noch nichtmal ansatzweise Vertrauen erweckte. Wie soll man jemandem vertrauen, der nicht mit einem spricht und auch sonst kein Zeichen gibt?
Jetzt – knapp 28 Jahre später – ist Bus fahren toll. Man kann (weil mir beim Lesen im Bus schlecht wird) über Dinge nachdenken, über die man sich gestern noch mit jemandem unterhalten hat.
Unter Vertrauen wird die Annahme verstanden, dass Entwicklungen einen positiven oder erwarteten Verlauf nehmen. Ein wichtiges Merkmal ist dabei das Vorhandensein einer Handlungsalternative. Dies unterscheidet Vertrauen von Hoffnung. Vertrauen beschreibt auch die Erwartung an Bezugspersonen oder Organisationen, dass deren künftige Handlungen sich im Rahmen von gemeinsamen Werten oder moralischen Vorstellungen bewegen werden. Vertrauen wird durch Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Authentizität begründet, wirkt sich in der Gegenwart aus, ist aber auf künftige Ereignisse gerichtet.
Quelle: Wikipedia
Rosengarten 25!



School bus… I always hated it because of the rules that our School Board set for bus their routes.
The kids that lived across the street from me were allowed to ride the bus however Me and the three houses on either side of my family were not.
So from Kindergarten to grade 6 I walked about 4 kilometers to school.
The only time I ever enjoyed the bus was in winter when I could run up behind it and hang on to the back door and slide on the snow with my boots like skies.
This would save me a few blocks of walking and was fun until I got caught *lol*