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Wink mit dem ganzen Zaun

samt Wiese und grasender Schafe und Kühe: Bürostress durch Langeweile

Hochstimmung

Mal zur Abwechslung. Wurde ja auch mal wieder Zeit, nach einer fast unendlich langen Durststrecke. Die nächsten 4.5 Tage werde ich genießen. Vielleicht auch volltrunken sein, vielleicht Dinge tun, die ich nüchtern sicher nicht täte. Auf jeden Fall werde ich viel lachen – und das alleine zählt… und darauf freue ich mich… zusammen mit Freunden, die sich zum ersten Mal in den Süden trauen.

Cheers!

Vertretungszeit

Manchmal überwiegt das Gefühl, dass man das Leben eines anderen führt. Es ist nicht das eigene, weil es so wie es läuft, nicht richtig und befriedigend ist. Man hat den Eindruck, eine Vertretung für unbestimmte Zeit für eine Person zu sein, von der man hofft, dass sie hoffentlich bald wieder zurück ist. Und ab und zu wünscht man sich, wenigstens einen Anruf zu bekommen, um sicher zu gehen, dass das was man so vertretungsweise macht, richtig ist. Oder falsch. Oder wie es sein sollte. Irgend eine Nachricht, die die Unsicherheit nimmt.

Aber leider klingelt das Telefon nicht. Und es geht einfach so weiter… irgendwie falsch, unbefriedigend und unsicher. Aber man gibt die Hoffnung nicht auf, dass die Vertretungszeit bald vorüber sein wird, um dann sein eigenes Leben zu leben, wie man es sich wünscht. Bis dahin gibt man sein Bestes, oder auch nicht.

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Danksagung

Folgendes flatterte uns heute ins Haus:

Postkarte

Lieber Herr xxxx!

Für Fairness, Partnerschaftlichkeit, Verständnis und Humanität dankt Ihnen doch einmal ganz ausdrücklick und herzlich mit beiden Händen in Verbundenheit

Ihr: xxxx

Abgesehen von dieser schwülstigen Ausdrucksweise (für die eben dieser Herr sehr bekannt ist und auch belächelt wird – Journalist halt) lag kein Scheck zur Begleichung der noch offenen Rechnungen bei. Es ist aber nett, dass er sich nach einer gerade an ihn versandten Mahnung bedankt, und sich somit sicher fühlt, dass wir ihm weiteren Zahlungsaufschub gewähren.

Und dieses Bild auf der Rückseite, welches ich aus (c) Gründen hier nicht einstelle, ist ja mal sowas von hässlich: “7 Paar abgechnittene Unterarme, die jeweils der gegenüber schwebenden Hand die Hand schütteln auf Parkettboden an in linker Ecke stehendem Ei in Eibehälter.” Ok, der Originaltitel lautet “L’Intérieur de la vue” Tafel 171 von Max Ernst.

Gesprächsfetzen

Aufgeschnappt, als Chef No. 1 telefonisch herausfinden möchte, ob das in Spanien gebuchte Hotel Meerblick hat oder nicht:

“Aaaahhh, okehhhh. I will telephone you! Thank you! (phonetisch: Sänk juh)”

  • Moody?!

    My Unkymood Punkymood (Unkymoods)
  • Old Stuff

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