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Wollte nur noch erwähnen, dass ich heute (3 Tage später!) immernoch Muskelkater in den Fü߸en (!) habe.
Der poplige Marsch von 2 x 3 km über Stock und Tal (ja wirklich!) war doch nicht so gesund wie anfangs gedacht. Na gut – es gibt gewisse Familienmitglieder (Namen erwähne ich nicht, die sind nämlich alle vernetzt *hust*), die mit einem Spaziergang Nurmi große Konkurrenz machen könnten. Oder sagten sie nicht doch “Walking zum Weihnachtsmarkt”?
Wie auch immer, Muskelkater von den Fü߸en bis zum Unterschenkel – hach, was kann es Schöneres geben.
Den Vorsatz, diese Woche mit der Bahn zur Arbeit zu Fahren hat sich damit auch zerschlagen – Es lebe die Faulheit!
..in kleinen Dörfern sind irgendwie alle gleich.
Da nimmt man einen Fußmarsch von einer dreiviertel Stunde auf sich und freut sich auf weihnachtliche Genüsse – mal ganz abgesehen vom Glühwein.
Große ĂĹberraschung: Genau die gleichen Stände, genau die gleichen Buden, genau das gleiche fade Essen, genau die gleichen blöden Schulklassen, die mit dem Verkauf ekliger selbstgebackener Plätzchen ihr Schullandheim finanzieren wollen. Wer kauft das au?er der stolzen Eltern und Großeltern, die die Dinger wohl eh selber gebacken haben? Keine Sau!
Teuer ist alles nach wie vor, zu essen gibt es weihnachtliche Thüringer in einem 1-Meter-Baguette oder aber noch weihnachtlichere schwäbische “Rote” im Pappbrötchen. Nicht zu vergessen, Pommes – mit Ketchup, der immerhin eine weihnachtliche rote Farbe hat… Wäh!
Selbst der Glühwein hat nicht geschmeckt, einfach zu sü߸, wenn er nicht schon lauwarm war. Vielleicht werde ich ja alt, aber irgendwie waren auch die kleinen Weihnachtsmärkte weihnachtlicher als sie es heute noch sind.
Bei diesen verzweifelten Versuchen geht einem so ziemlich jede aufkeimende Weihnachtsstimmung flöten.
P.S. Wie oft kam das Wort “Weihnacht” nun in diesem Text vor? ;o)
…und die Woche scheint wieder mal kein Ende zu nehmen.
Um der Zeit ein wenig Beine zu machen, hab ich mich dazu aufgerafft, die allseits geliebten Firmen-Weihnachtskarten in Angriff zu nehmen. 113 x zusammenfalten, 113 Einlegeblätter einzeln einlegen (edel geht die Welt zu Grunde), 113 x eintüten, 113 x diese ekligen Briefumschläge ablecken (warum gibt es die eigentlich immer noch nicht mit Geschmack?), 113 x darüber aufregen, dass die Gummierung mit einfacher Spucke wohl nicht hält… also 113 x kleine Sterne auf den Verschluss kleben, 113 Briefmarken abschlabbern und auf die Umschläge kleben. Immerhin bleibt mir das Adressieren per Hand erspart, dank modernster Technik.
Die Zunge fühlt sich taub und ausgefranst an, ich habe mir mindestens 113 mal in eben diese geschnitten (Scar-Tongue?) und habe jetzt sämtliche aufkommende Weihnachtsstimmung im Keim erstickt. Toll!
Jedes Jahr artet es in Stress aus… Was für ein Motiv, wer bekommt, wer unterschreibt überhaupt, wann sind die Karten endlich unterschrieben… Jeder findet es nervig, aber sie m?ssen unbedingt versandt werden. Warum? Der Empfänger reißt den Brief auf, überfliegt die üblichen Floskeln (gesegnetes Fest bla bla, frohes Neues bla bla, gute Zusammenarbeit bla bla…) und fährt es der Altpapierverwertung zu. Super!
Immerhin, die Papierindustrie, Druckereien und Post verdienen was dran. Somit wieder ein paar Arbeitsplätze mehr gesichert…
Aber das Wochenende naht, ich werde mich in das Gedränge der Weihnachtsmärkte schmeißen und hoffen, dass somit die Weihnachtsstimmung wieder kommt.
…und wenn ich 10 Glühwein mit Schuss trinken muss!
..und die ersten Beschwerden über fehlende Einträge…. tz, so was.
Eigentlich warte ich ja drauf, dass meine HP fertig gestellt wird, damit ich mich mit diesem warpschnellen MSN-Space-Blog nicht mehr rumschlagen muss.
Alleine beim Einloggen bekam ich drei Fehlermeldungen. Es lebe die Technik. Man bietet stolz etwas an, schmeißt dieses Feature auf den kleinsten Server, den man auf der Welt nur bekommen kann und ist dann nach knapp 3 Wochen total überfordert, denn kein Mensch rechnet ja damit, dass diese Möglichkeit vielleicht auch nur 10 % der MSN’ler nutzen könnte. Aber Hauptsache, man werkelt jetzt auch in der großen “Bloggerwelt” mit. Ich schätze, der Kerl der diesen Mist verbockt hat wird demnächst befördert…
Zurück zum Tag… Mittwoch… fünf vor 8 wach geworden. Innerhalb von 10 Minuten angezogen, noch mit den Abdrücken meines Kopfkissens im Gesicht ins Auto gesprungen – sehr kleidsam übrigens – ich empfehle dies als neuen Modetrend nach Tattoo, Piercing, Branding, Implantating: Extremkopfkissenabdrücking…, natürlich einen Nagel dabei eingerissen (sie waren ja gerade erst 2 Millimeter gewachsen), mich über Auto fahrende Frauen zu Tode aufgeregt… Muss Frau eigentlich immer eine 1 km Lücke vor sich haben, damit auch wirklich jeder blöde BMW-Prolo sich noch 10 cm vor der Ausfahrt reindrängeln kann, und dann auch noch mit 30 km/h rumtuckern? Frauen am Steuer kommen direkt nach Fahrern mit Hut und Klorollenabdeckung auf der Ablage.
Egal, für 4 km eine knappe halbe Stunde gebraucht, was ein wundervoller Tagesanfang. In der Firma nicht viel besser. Beim Teekochen mal schnell die Finger verbrannt (Achtung: Wenn Wasser blubbert ist es heiß, oder derjenige, der drin liegt hat Blähungen), zu lange ziehen lassen – egal, grüner, bitterer Tee soll fit machen und gesund sein.
Ran an die Arbeit… Mahnungen standen an. Die Zahlungsmoral ist eindeutig zurückgegangen – aber auch egal, sonst hätte ich heute nichts zu tun gehabt. Den Rest des Tages hab ich dann damit verbracht, mein altes, morsches Hirn in Schwung zu bringen. Ich hab mich Ulead Photoimpact gewidmet. Tolles Programm… Nur Transparenz ist dieser Anwendung wohl vollkommen fremd?!
Nunja, je mehr man sich mit den Hilfeseiten auseinandersetzt desto schneller vergeht die Zeit. Zu Mittag schnell mit dem Sü߸en ein fettiges Gyros gegessen (gibt es eigentlich keine Vorgabe, wie viel Fleischanteil in Gyros mindestens sein muss?), wieder ran ans Programm – aufgegeben, Dreamweaver gewidmet. Festgestellt, dass ich heute einfach doof bin. Aber Hurra: Es ist schon kurz nach 5 – und wieder ein Tag geschafft… Morgen ist Donnerstag, der vorletzte Tag der Woche …dumdidumdidum…



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